Allgemeines


Schiebetore schienengeführt

Die Konstruktion erfolgt als umlaufender Rahmen aus Rechteckprofilen, entsprechend statischen Vorgaben, verwindungsfrei auf Gehrung verschweißt mit Verstärkungsfriesprofilen und mit vertikal angeordneten und Quadrat- od. Rechteckrohr-Füllstäben oder Maschinengeflechten und/oder mit anderen Bewehrungsmaterialien ausgefüllt. Individuelle Wünsche in der Gestaltung können durch zahlreiche weitere Varianten wie:

  • Stahl- Kassetten- Füllungen, Holzplatten- oder Bohlenbeplankungen,
  • dickwandige transparente Kunststoff- oder Verbundglaseinsätze sowie
  • dickwandige Blecheinsätze mit gelaserten Ornamenten od. Schriftzügen
  • seitlich aufgesetzten Staketen
  • mit Rahmenüberstand eingelassene Rund- od. Rechteckrohrprofile (Enden auf Gehrung geschnitten)

Die Anschlag- bzw. Führungspfosten werden aus Quadratrohrprofilen, entsprechend den statischen Vorgaben dimensioniert und nehmen die horizontalen Kräfte auf. Die Pfosten können mit Zaunanschlussleisten gemäß der abgehenden Beplankung ausgerüstet werden.)

 

Die Bauweise der Führungsschiene (in der lichten Durchfahrt) wird als Feldbahnschiene mit Überstand oder im Verbund mit einem U- Träger straßenbündig ausgeführt. Bei Letzterem empfiehlt sich ein Anschluss an die Straßenentwässerung sowie eine Schienenheizung um gegen allen Witterungs- einflüsse gewappnet zu sein.

Die kugelgelagerten Tragrollen des Tores werden durch Ausfräsungen im Rahmen zu 1/3 versenkt und mit Schmutzabweisern versehen und nehmen sämtliche horizontalen Kräfte auf.

An der Führungssäule werden einstellbare und mit Einklemmschutz versehene Führungsrollen aus Polyamid vorgesehen, welche über am Oberholm des Rahmens befindliche Kratzschutzleisten die Toranlage seitlich führen.

Geländebedingte Besonderheiten können durch konstruktive Ausbildungen in Gestaltung als:
- Trapezform (eingeschränkt)
- Parallelogramm berücksichtigt werden.

 

Anzahl /Ausbildung der Torflügel: Lichte Weiten automatisiert
einflügelig / zweiflügelig symetrisch oder asymetrisch geteilt geläufig / zwei- oder mehrflügelig teleskopierbar

Standardausführung 1- flügelig; Breite bis 30 m
oder 2- flügelig Breite bis 60 m
Teleskop 2- flügelig Breite bis 60 m

Antriebssäule:
Elektromechanischer Antrieb mit Magnetbremse und Rutschkupplung integriert in einem Schaltschrank mit Wartungstür.

Antriebsübertragung:
- Zahnstange
- GAL-Kette

Steuerungen:
- Totmann-Wendeschützsteuerung
- Standardplatinensteuerung in Selbsthaltung programmierbar
- SPS- Steuerung mit Verknüpfungsmöglichkeiten
  (frei erweiter- und programmierbar)
- Frequenzumrichter für Sanftanlauf / Beschleunigung / Bremsen in den Endlagen

 

Einschaltdauer:
Industriestandard 100 % ED

Tor- Öffnungs- und Schließzeiten:
Standard 20 cm / Sekunde
Frequenzgesteuert 35 cm / Sekunde

Verschlusssicherheit:
- Selbstverriegelnde Antriebe,
- oder in Kombination mit Motor- und Elektroschlössern
- handentriegelbar im stromlosen Zustand

UVV gem. DIN EN ISO:
- Sicherheitskontaktleisten (SKL) an allen Scher- und
  Quetschstellen, induktive wartungsfreie Seilübertragung
- Lichtschranken in der Lichten sowie im Öffnungsbereich
- Optische Warneinrichtungen

 

Korrosionsschutz:

- Stückfeuerverzinkung nach DIN EN 1461 + optionaler Pulverbeschichtung oder

- TORWERK-Langzeit-Korrosionsschutz

 

Freigabeplanung

Sämtliche automatisierte Toranlagen werden freigezeichnet, erhalten umfangreiche Dokumentationen wie Bedienungs- und Wartungsanleitungen

sowie notwendige Prüfbücher.

 

Mögliche Zusatzausrüstungen:

- Übersteigschutz

- reflektierende Signalstreifen

- richtungsabhängige Induktionsschleifen

- Schleusenfunktion über SPS

- Verknüpfungen mit Brandschutzmeldeanlagen / Objektmanagement

- Zustandsüberwachung / Meldesignale

- Ampelanlagen

- Elektroschlösser, Motorschlösser

- Code- Schlösser /- Leser / Funk / Transponder / weitere Befehlsgeber

- Aussparungen für Sprechanlagen / Kartenleser / Klingel

- Torbeschilderung

 

Wartung / Prüfung / Service:

- Prüfung einschl. Kraftmeßprotokoll

- Wartungs- und Serviceleistungen